Kraftsdorfer SV 03 e.V.

Spielbericht und Bilder vom Sieg in Rüdersdorf

Der Webmaster, 18.09.2018

Spielbericht und Bilder vom Sieg in Rüdersdorf

Kreisoberliga, 5. Spieltag: TSV 1880 Rüdersdorf – Kraftsdorfer SV 03 0:2 (0:0)

Faires Derby findet glücklichen Sieger

Das erstmalige Aufeinandertreffen in einem Punktspiel nach fast 50 Jahren gewannen die Gäste nicht unverdient. Klar, der TSV war die meiste Spielzeit überlegen,  aber richtig zwingend war das nicht, was der Aufsteiger spielte. Auf alle Fälle war das lang ersehnte Derby vor der schönen Kulisse von 284 Besuchern aber überaus fair. Die einzige Gelbe Karte der Partie gab es in der Nachspielzeit (Rüdersdorf/90.+3).

Beide Seiten begannen nahezu in Bestbesetzung und mit viel Respekt voreinander. Bauer gegen Steinert  und Pröter gegen Maisel waren Duelle, die schnell auszumachen waren. Dennoch kam Maisel nach Langes Flanke schon nach 60 Sekunden zum Kopball. Auf der Gegenseite schaffte das Roßmann (10.). Benjamin Malinka versuchte sich mit einem 30-m-Schuss, der knapp über das Eulitz-Tor ging (24.). Dann hatte der TSV Glück, dass der ansonsten sichere Schiedsrichter Dorsch (Jena) 30 Meter vom Tatort entfernt stand, als Ullrich an der Torauslinie gelegt wurde (27.) und es daher keinen Strafstoß gab.

Ansonsten blieb der Respekt voreinander spürbar, es wurde nicht viel riskiert, Chancen blieben Mangelware. Als nach dem Wechsel Frambach einen Schuss in Richtung KSV-Tor abgab, entstand daraus das 0:1. Nach dem Abschlag von Eulitz bekam Maisel den Ball, der ihn kurz annahm und aus der Drehung und 20 Metern überraschend für Wetzel einnetzte (48.). Der Gastgeber, mit zwei Síegen, einem Remis und der Vorwochen 0:7-Klatsche in Niederpöllnitz durchwachsen gestartet, kämpfte fortan im Einbahnstraßen-Fußball um den Ausgleich. Frambach konnte Spindlers Freistoßvorlage nicht nutzen (54.), Wünsch scheiterte aus der Luft an Eulitz nach einem Eckball freistehend (65.), der TSV kam mit Bauer und Wünsch viel über links, legte zu.

Ganz selten kam der Gast zu Gelegenheiten, sich im Spiel nach vorn etwas zu erarbeiten. Die Bräuner-Elf spielte nach vorn, aber zu unpräzise, das Niveau blieb beidseitig bescheiden, aber äußerst fair.

B.Malinka spielte so nach einem Foul an einen Kraftsdorfer den Ball ins Aus (61.), diese faire Geste hätte sich der TSV bei Langes Eckball vor der Pause auch gewünscht, der eigentlich Abstoß zur Folge gehabt hätte. Wenn nun aber auf der einen Seite keine Tore fallen, folgen sie auf der anderen. Benjamin Martin kam aus Nahdistanz zum Schuss und verwandelte zum 2:0 ins lange Eck (88.). Der Aufsteiger hatte zuvor Hand reklamiert, der Schiedsrichter im Anschluss aber meinte, keine Absicht beim Vergehen erkannt zu haben.

TSV-Coach Karsten Bräuner sagte nach der Partie: „Es war ein enges Spiel, eine unglückliche Niederlage für uns.“ 

Gäste-Trainer Patrick Posselt schätzte ein: „Wir haben zwar glücklich, aber verdient gewonnen. Die Partie war sehr fair und hatte einen sehr guten Schiedsrichter.“      MM


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