Kraftsdorfer SV 03 e.V.

Schlimmer geht’s nimmer

Der Webmaster, 10.05.2019

Schlimmer geht’s nimmer

Kreisoberliga: BSG Wismut Gera II – Kraftsdorfer SV 4:0 (2.0)

Was ist los mit dem Kraftsdorfer SV? Vier Spiele in Folge verloren, vier Spiele in Folge ohne eigenen Treffer. Schlimmer geht’s nimmer, könnte man meinen. Zumal die zuletzt verlorenen Spiele allesamt Begegnungen waren, die man in der Hinrunde gewann (Münchenbernsdorf. Bad Köstritz, Wismut II) oder zumindest remis spielte (Niederpöllnitz). Aber vier Mal hintereinander in einem Spiel kein Kraftsdorfer Tor – wann gab es das zuletzt?

Auf dem Kunstrasen am Steg stand zunächst zu klären, ob Referee Voigt (Gera) Nachholbedarf beim Regelwerk hat. In Regel 4 (3) steht eindeutig, dass sich der Torwart von den anderen Spielern in der Trikotfarbe zu unterscheiden hat. Demzufolge auch in der eigenen Mannschaft. Warum also Keeper Ruhnau 90 Minuten lang in orange spielen durfte, war ein Geheimnis des Referees. Wie auch eine wichtige Situation des Spiel, als der Wismut-Torwart im Fünfmeterraum Bachmann umstieß, der sich dabei verletzte und es keinen Strafstoß und die RK gab (45.).

Kraftsdorf, u.a. ohne Lange, Ullrich und Steinert, war sofort dem Spiel auf ein Tor ausgesetzt. Nach einem Eckball köpfte Weiß beizeiten das 1:0 (4.). Noch einmal kam der junge Angreifer mit dem Kopf zu einer guten Möglichkeit, die Ron Ulrich im KSV-Tor aber vereitelte (14.). Dann prüfte Oberligaspieler Schubert Ulrich, der gut parierte (27.). Mit Katzenberger stand ein weiterer Akteur aus der drei Klassen weiter oben angesiedelten ersten Mannschaft auf dem Platz. Dann hatte auch der Gast mal eine Chance, als David Maisel 18m vor dem Tor den Ball nicht unter Kontrolle nahm, somit die Torgefahr verstrich (31.). Die erste Euphorie war bei Wismut verstrichen, als Jonas Bastisch Hoffmann im Strafraum zu Fall brachte, es gab mit Verspätung Elfmeter. Hartmann verwandelte sicher (36.). Zu einer guten Chance kam der Gast, als Mirko Rocktäschel von der Grundlinie zurückpasste und Bastisch den Ball aus Nahdistanz über das Ruhnau-Tor schoss (45.). Auf der Gegenseite hätte es dann aber hundert pro Elfmeter geben müssen. Torwart Ulrich hielt nach der Pause seine Mannschaft weiter im Spiel (60.), aber Hoffmanns 3:0 nach Katzenbergers Eingabe von links konnte auch er nicht verhindern (62.). Mit Hartmanns 4:0 (67.) waren die Messen dann gesungen. Maisel kam aber noch zu zwei Gelegenheiten, als er zunächst einen Kopfball aus Nahdistanz neben das Tor platzierte (80.) und dann als er freistehend den Ball über das Wismut-Tor schoss (85.).                     MM









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