Kraftsdorfer SV 03 e.V.

Goldenes Tor durch Lamin Darboe

Der Webmaster, 15.05.2019

Goldenes Tor durch Lamin Darboe

Fußball, Kreisoberliga, 26. Spieltag:

1.FC Greiz – Kraftsdorfer SV 03 1:0 (1:0)

Von Manfred Malinka

Greiz. Nun kann man auf dem Greizer Tempelwald aber den Aufstiegssekt kalt stellen. Bei nunmehr elf Punkten Vorsprung auf Verfolger Schmölln, das gegen Gera-Pforten nur 1:1 spielte, und noch vier Spielen, kann man am Sonnabend am Geraer „Steg“ bei Wismut II die Korken knallen lassen.

Der Gast, nun mit der fünften Niederlage in Folge und sämtlichst ohne eigenes Tor, erwies sich von Anbeginn an als der erwartet schwere Gegner, der schon im Hinspiel dem Spitzenreiter ein 3:3 abtrotzte. Der nunmehrige Siebente stand tief und lauerte auf Konter, gepaart mit einer robusten Gangart, die die Greizer zu spüren bekamen. Drei Gelbe Karten in der ersten Halbzeit für den Gast waren hierfür ein klares Zeichen. Greiz dominierte mit viel Ballbesitz und Passfolgen über die Außen. Der letzte Pass in die Tiefe und der genaue Abschluss fehlte aber zumeist. Das 1:0 und damit das Goldene Tor erzielte Darboe nach einem Gneupel-Freistoß. Aus dem Halbfeld köpfte Jgutashvili ins Zentrum, wo Darboe kunstvoll den Ball unter die Latte setzte (30.). Chancen durch Gneupel und Kreidemeier konnten nicht genutzt werden. Nach der Pause hatte auch der Gast seine Möglichkeiten durch Bergner an die Latte und nochmals per Kopf knapp vorbei, auch der dribbelstarke Ullrich allein vor dem Schäfer-Tor mussten eigentlich einen Gästetreffer machen. Meist agierte der KSV mit langen Bällen, die Donath-Elf dagegen zu viel im klein-klein und ungenau im Abschluss. Baldrich und Krauße hatten aber gute Chancen, zu erhöhen. So kam Greiz zum 1:0, ohne zu überzeugen, Kraftsdorf hatte alles in die Waagschale geworfen.

Bester Kraftsdorfer an diesem Tag in einer bärenstarken Mannschaft war Richard Kahl, der seinen Gegenspieler komplett abklemmte. In der Nachspielzeit sah Ullrich noch überflüssigerweise Gelb-Rot, als er Schäfer den Ball abluchsen wollte, aber gestoßen wurde und Schäfer traf (90.+2).









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